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Danyel Gerard - Butterfly


Das Geschenk von meinen Kinder


Hier die Geschichte wie es dazu kam.

Schon lange habe ich darüber Nachgedacht mir ein Tattoo stechen zu lassen. Nur so ein blödes Arschgeweih wollte ich nicht. Es muss etwas auf mich zugestimmtes sein und an einem Ort wo ich es auch sehe, ohne einen Spiegel zu verwenden.
Im Internet wird da ja so alles Mögliche angeboten. Ich hab viele Motive in Betracht genommen, sie dann aber wieder verworfen, weil sie nicht passten. Resigniert legte ich meinen Wunsch unbewusst zur Seite und vergass es eigentlich.

Während meines Outen bis hin zur OP hat mich doch immer etwas begleitet.
Angefangen bei dem Spruch auf der Startseite, dann bei der Auswahl der Visitenkarte und schlussendlich im Spital die Zimmererkennung.
Überall waren Schmetterlinge im Spiel.




Als mir dann meine Kinder zu Weihnachten ein Gutschein schenkten, für ein Tattoo, wusste ich spontan wie das Motiv aussehen soll und wohin ich es machen lasse.
Nun machte ich mich auf die Suche nach einer passenden Vorlage. Ich wurde schon bald fündig. Ich passte es in der Grösse an und druckte es aus. Dies legte ich im Tattoostudio als Muster vor.

Ich bekam einen Termin am Karsamstag. Als ich gefragt wurde wohin ich es haben wolle, legte ich meine Hand auf die linke Brust.
Warum gerade dort?
Nun mein Wunsch eigene Brüste zu haben, kommen vom meinem Herzen. Bekanntlich ist das Herz ja links. Deshalb soll das Tattoo auf der linken Seite auf meine Brust kommen. So kann ich es jederzeit sehen ohne Spiegel.

Nach 35 Minuten oder rund 84'000 Stichen später, was es vollbracht.


Frisch nach dem Stechen


Ich trage nun mit Stolz mein Tattoo auf meiner linken Brust. Ich danke euch für dieses tolle Geschenk.

Ein hingucker

 
 
Nathalie Zimmermann ~  © 2018