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Secret Garden - Silent Wings


Der Schmetterling


Der Schmetterling oder auch Sommervogel begleitete mich eigentlich während meiner Wandelung vom Mann zur Frau immer wieder. Als Gedicht, bei der Auswahl der Visitenkarte, der Zimmerkennung im Krankenhaus und auch bei der Auswahl meines Tattoo. Ist das Zufall oder eine Fügung? Ich sah es eigentlich immer wie ein roter Faden, der mich in meinem werden begleitete. Doch dann sah ich immer wieder, dass bei Transmenschen in irgendeiner Form auch ein Schmetterling auftauchte. Besteht da ein Zusammenhang? Oder hat das ganze eine Bedeutung? Ist es ein Omen? Es liess mir keine Ruhe und ich suchte im Internet nach einem Schlüssel. Dabei fand ich folgenden Text, bei welchem ich meine Kommentare eingefügt habe.


Die esoterische Bedeutung des Schmetterlings


Veröffentlicht am 24. März 2015 von Linda-Ann Stewart, gefunden auf In5D






Wenn wir von Transformation sprechen, dann kommt wohl den meisten von uns der Schmetterling in den Sinn. Ein wundervolles, zartes Geschöpf, das durch die Lüfte segelt und Freude in unsere Herzen bringt. Aber wir tendieren dazu zu vergessen durch was der Schmetterling hindurch gehen musste, wie er sich abmühen musste um seinen Platz in den Lüften zu erreichen.
Anmerkung: Der Pfad von Mann zu Frau, besteht aus vielen Steinen, welche man überwinden muss.
Unser Weg der Transformation kann mit dem des Schmetterlings verglichen werden. Wenn wir von Transformation sprechen, dann denken wir normalerweise an das Ergebnis, und wir denken weniger daran, welche Arbeit damit verbunden ist oder welche Opfer erbracht werden müssen um schliesslich empor schweben zu können. Ich weiss das, weil ich vor einigen Jahren durch einen Transformationsprozess ging. Ich dachte: „Wunderbar, jetzt werden die Dinge besser.“ Das war auch der Fall, aber im Prozess musste ich Einstellungen und Verhaltensmuster loslassen die in meinem Leben zentral waren.
Transformation beginnt damit, dass das Universum uns vorwärts drängt, in etwas hinein das für uns eine Verbesserung bringen wird. Es kann sein, dass wir nicht wirklich wissen, was wir wollen und wir einfach nur den Impuls spüren zu etwas Weiterem. Ursprünglich war der Schmetterling eine Raupe, sich langsam vorwärts schiebend und den Stängel der Ringelblume hinauf steigend um sein Mahl zu erreichen. Ihr Hauptantrieb war zu essen, den Magen zu füllen.
Anmerkung: Auch ich stillte meinem „Hunger“ im Internet (Foren, Blogs, Berichte, Informationen), mit Gleichgesinnten, Büchern und Fachpersonal.
Dasselbe kann von uns gesagt werden. Bevor wir einen Transformationsprozess beginnen haben wir eine Art Zwang herum zu schweifen, Bücher zu lesen, Aufnahmen anzuhören, Vorträge zu besuchen, Informationen zu verdauen. Wir sind noch in der alten Gestalt und mästen unseren Geist um bald einen Kokon zu bilden. Bald werden wir alles verwenden, das wir verdaut haben, um unser Leben so zu transformieren, dass wir eine bessere Widerspiegelung des universellen Gemeinwohls sein werden.
Anmerkung: Dennoch musste ich vieles lernen und aneignen.
Wenn nun unser Appetit gestillt worden ist, dann fühlen wir uns genötigt dass zuzulassen mit dem wir schwanger geworden sind. Diesen Prozess zuzulassen ist wie der bei der Raupe im Innern des Kokons. Es ist die Inkubationszeit. Es kann einige Tage oder einige Monate dauern. Und währenddessen verändern wir uns. Es kann sein, dass wir die Veränderungen nicht erkennen, aber es wird Anteile von uns geben, die wir loslassen werden, die sich verändern und transformieren. In diesem Stadium kann das Leben für uns manchmal sehr unbequem werden. Während meiner Transformation hatte ich eine enge Beziehung die zunehmend schwieriger wurde.
Anmerkung: Ich musste mich auch erst vom Alten lösen (Scheiden).
Wenn nun seine Transformation vollzogen ist, dann schlüpft der Schmetterling aus seinem Kokon. Er muss sich seinen Weg aus der alten Form heraus kämpfen, durch die seidene Hülle, muss sie hinter sich lassen und sich in eine neue Welt hinein bewegen. Und so müssen wir uns abmühen um unsere Barrieren zu überwinden und unsere ausgedienten Gewohnheiten loszulassen. Verhaltensweisen, die uns als Raupe noch nützlich waren sind nun nicht mehr hilfreich. Wir können das Leben nun nicht mehr so weiter führen wie wir es einmal getan haben. Wir transzendieren unsere alten Muster. Aber weil wir uns an sie gewöhnt hatten und sie uns in unserer alten Form gedient hatten tun wir uns schwer damit, sie abzulegen. Auch ich musste schliesslich Glaubensmuster loslassen, die nicht mehr weiter in meinem eigenen Interesse waren. Ich konnte nicht mehr länger eine Rolle spielen, der ich entwachsen war. Die Beziehung musste ich beenden. Es war sehr schmerzvoll sie gehen zu lassen und der Rollenwechsel war sehr beängstigend. Mein ganzes Leben hatte sich verändert.
Wenn wir aus unserm Kokon heraustreten, dann müssen wir uns Zeit nehmen, um uns an die neuen Umstände zu gewöhnen. Die Dinge haben sich verändert und wir müssen lernen mit unsere neuen ‚Selbsten’ umzugehen. Wir handeln in einer neuen Weise. Die Dinge, die wir sagen überrascht die Anderen, denn es kommt ihnen nicht vertraut vor. Ebenso reagieren die Leute uns gegenüber nicht so, wie wir es gewohnt sind. Wegen meines neuen Benehmens verliere ich einige Freunde, die sich den Veränderungen nicht anpassen können. Und ich gewinne neue Freunde, die den gleichen Weg eingeschlagen haben wie ich es tat.
Anmerkung: So auch bei mir, viele „gute“ Freunde, verleugneten sogar mich zu kennen, es gab nur wenige die mich so akzeptierten wie ich nun bin. Dafür habe ich einige neue Freunde kennen gelernt, ebenso traten ehemalige wieder in mein Leben ein.
Schliesslich kommt der Schmetterling frei, hält inne und spannt die Flügel aus. Zum ersten Mal fliesst Energie durch sie hindurch und sie entfalten sich, machen sich bereit, den Schmetterling durch die Lüfte zu tragen. Genau so werden wir bald, wenn wir Vertrauen gefunden haben in unser neues Selbst, frei fliegen können und anmutig von Blüte zu Blüte flattern.
Anmerkung: Seit meiner Metamorphose bin ich viel freier, entspannter und zufriedener. Ich fühle mich vollendet. Dennoch gibt es Momente, bei denen man auf Widerstand stösst, da die Umwelt erst im Begriff ist zu erwachen und zu billigen, dass es auch ein Drittes Geschlecht gibt auf der Welt.
Achte immer auf die Zeichen von Mutter Natur. Es gibt einen Grund warum du sie bekommst.



 
 
Nathalie Zimmermann ~  © 2018